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Flächenabweichung der Niederschlagsssummen im Mai 2011 Quelle: wetteronline.de
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Thema "Niederschlag 2011 – eine never ending story…?!" Vorweg gleich mal eine Ladung amtlicher Fakten: „Kein Frühjahr seit Beginn der Messungen brachte mehr Sonnenschein und nur der Frühling 2007 war wärmer. Allerdings hat es seit 1893 in den Monaten März, April und Mai auch nicht mehr so wenig geregnet.“ So die Worte von Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), nach ersten Auswertungen der Ergebnisse der rund 2 000 Messstationen des DWD. Und: der deutsche Frühling 2001 war der sonnenscheinreichste seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen dieses Parameters 1951! Und als wär’s nicht genug für die ohnehin geplagte Landwirtschaft: Mit im Mittel spärlichen 88 Litern pro Quadratmeter (l/m²) - im Durchschnitt fallen sonst 186 l/m² - hatten wir in Deutschland den zweittrockensten Frühling seit Beginn der Messungen vor 130 Jahren. Den meisten Regen gab es noch am unmittelbaren Alpenrand. Am trockensten war es dagegen im südlichen Rheinland-Pfalz, im nördlichen Baden-Württemberg, in Hessen, in Unterfranken und im südlichen Thüringen. In Wiesbaden-Auringen registrierte der DWD mit 33 l/m² lediglich 16 Prozent des Solls. Die Dürre machte und macht sehr zu schaffen: So waren die Wiesen zwar früh schnittreif, die Erträge an Heu und Gras-Silage aber nur gering. Das Getreide blieb im Wuchs zurück und zeigte Ende Mai deutliche Anzeichen der Notreife. Im Mai waren die Pegel der meisten deutschen Flüsse so niedrig wie seit etwa 100 Jahren nicht mehr zu dieser Jahreszeit. Normaler weise steigt in diesen Wochen der Pegel der Abflüsse aus den Alpen sowie im Bodensee. Verantwortlich sind die einsetzende Schneeschmelze im Hochgebirge und Gletscherbereich sowie die ohnehin steigenden Regenmengen durch Gewittertiefs und Staueffekte. Doch damit war’s und ist es dieses Jahr zumindest bis dato nix! Seit dem Jahrhundert-Sommer 2003 und der großen Trockenheit im Frühjahr 2007 ist man in den Medien schnell mit dem Begriff „Dürre“ bei der Hand. Doch laut Definition geht das nicht ganz so pauschal: So ist „Dürre“ die Umschreibung für eine lang anhaltende Trockenheit, wodurch der Boden komplett austrocknen kann. Im extremsten Fall beginnt die Bodenoberfläche sogar zu brechen und zeigt zahlreiche Risse. Dürre kann außerhalb der Wüsten auch in Gebieten auftreten, wo man sie nicht sofort erwarten würde; beispielsweise in Mitteleuropa, wenn es wochenlang nicht regnet. Normalerweise gibt es im Frühjahr und auch im Herbst einiges an Niederschlag, doch wenn es in diesen Jahreszeiten kaum Regen gibt, trocknet der Boden immer stärker aus. Zum guten Schluss noch dies: Es werden drei Formen von Bedingungen als Dürre bezeichnet: Meteorologische Dürre entsteht, wenn der Niederschlag über einen längeren Zeitraum unterdurchschnittlich ausfällt, landwirtschaftliche Dürre setzt ein, wenn es zu wenig Wasser für eine durchschnittliche landwirtschaftliche Produktion von Nutzpflanzen gibt, hydrologische Dürre kommt auf, wenn die Wasserreserven in den Seen, Wasserreservoirs oder Wasserspeichern unter den statistischen Durchschnitt fallen. Dürre ist also nicht nur ein physikalisches Phänomen, sondern - ganz speziell bedeutsam für die Landwirtschaft - auch ein Wechselspiel zwischen der Verfügbarkeit und dem Wasserbedarf von Organismen! Wenn Sie aktuell und bei Ihnen vor Ort wissen wollen, ob es auch in den kommenden Tagen und Wochen trocken oder niederschlagsreicher werden wird, dann klicken Sie sich durch unsere Service-Seiten unterwww.mr-wetter.de .
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